John Irving

John Winslow Irving, geboren am 2. März 1942 in Exeter, New Hampshire.

Ich habe mal irgendwo gelesen, daß John Irving keine Leser hat, sondern Fans. Nun, das stimmt wohl, ich bin auf jeden Fall ein großer Fan von ihm. Irvings Geschichten sind oft skurril und makaber, gleichzeitig aber auch urkomisch bis tragikomisch und führen zu grotesken Satiren auf die amerikanische Gesellschaft.

Auszug Wikipedia:
John Irving wurde als John Wallace Blunt, Jr. geboren. Benannt war er nach seinem Vater, einem Kampfpiloten. Seine Mutter, Helen Francis Winslow, eine Krankenschwester, ließ sich jedoch schon vor der Geburt des Sohnes scheiden. Im Alter von sechs Jahren wurde der Name geändert, nachdem sein Stiefvater, Collin F. N. Irving, ein Professor für russische Geschichte, ihn adoptiert hatte. Mit 14 Jahren begann John zu ringen und zu schreiben, hatte aber wegen seiner Legasthenie in der Schule große Schwierigkeiten. Im Alter von 19 Jahren wusste er, was er wollte: Ringen und Romane schreiben. (Zitat: „Schreiben ist wie Ringen. Man braucht Disziplin und Technik. Man muss auf eine Geschichte zugehen wie auf einen Gegner.“)

Für eine Amazon-Bestellung einfach auf das entsprechende Cover klicken!!!

Momentan ist "Bis ich Dich finde" mein Lieblingsbuch von John Irving. Ich habe diese über 1000 Seiten so intensiv miterlerlebt, mitgelitten, mitgelacht und mitgeweint, daß ich jetzt manchmal nicht genau weiß, ob ich diese Geschichte wirklich erlebt habe oder nicht.

Ein Roman über Obsessionen und Freundschaften; über fehlende Väter und zu starke Mütter; über Kirchenorgeln, Ringen und Tattoos; über gestohlene Kindheit, trügerische Erinnerungen und über die Suche nach der einen Person, die unserem Leben endlich einen Sinn gibt.

Was tun, wenn zwei Wiener Eulenspiegel beschlossen haben, durch ihre Universitätsexamen zu fallen, auf einem geliehenen Motorrad in die Welt zu fahren und die Bären zu befreien? Unterwegs gilt es, dicke und dünne Mädchen zu erobern, wachsame Tanten, Parkwächter und wütende Bienen zu überlisten. Vor dem Hintergrund des Zweiten Weltkrieges in Österreich bekommt diese Reise eine tragisch-skurrile Vorgeschichte.

Die Welt des Schriftstellers Garp ist bevölkert von Lehrern und Huren, Spießern und Randexistenzen, Verlagslektoren und Mördern, Transsexuellen und Sittenstrolchen, Männern, Frauen und Kindern - grotesk, brutal, banal, perfide. Ein Pandämonium: unsere Welt. Diese Geschichte ist so absurd, so komisch, so tränentreibend, so kühl und sachlich, so wirklich und genau, daß man das Buch nicht mehr los wird.

Homer ist anders als die anderen Kinder im Saint-Clouds-Waisenhaus: Er will nicht weg. Nach vier gescheiterten Adoptionsversuchen erlaubt Dr. Larch ihm daher, zu bleiben – unter der Bedingung, daß er im Waisenhaus mit angeschlossener Entbindungs- und Abtreibungsstation bei "Gottes Werk" – dem Entbinden – und bei "Teufels Beitrag" – dem Abtreiben – assistiert. Doch das ist nur der Beginn von Homers Odyssee. 

"Die vierte Hand" ist ein Roman über Menschen, die sich verlieren und wieder finden, über die Entdeckung der Langsamkeit, die leisen Töne und das Warten-Können, über die Bereitschaft, sich zu ändern, und die Schwierigkeit, zu sich und zu seiner Liebe zu finden. Ein Entwicklungsroman, eine ungewöhnliche Familiensaga, eine Liebesgeschichte – geschrieben mit der faszinierenden Mischung aus Melancholie und Komik, die erst Irving erfunden hat.

Die amerikanische Ostküste 1939: Mary Bates und Win Berry haben gerade die Highschool hinter sich und jobben im Hotel Arbuthnot-by-the-Sea. Sie sind begeistert von der Geschäftigkeit des Hotels und der Weltläufigkeit der Gäste. In ihrer jugendlichen Unbekümmertheit beschließen sie, ein eigenes Hotel zu eröffnen. Doch es kommt anders als geplant. Immer wieder stehen die beiden neuen Hindernissen gegenüber. Selbst ein Versuch, in Österreich als Hoteliers Fuß zu fassen, steht unter keinem guten Stern. Schließlich kommen sie doch noch zu Geld und Wohlstand, allerdings auf ganz anderen Wegen.

Von der Vorliebe für dicke Bücher und ihren verheerenden Folgen für den Schulbesuch, vom unwirtlichen Wien, von literarischen Wegbegleitern aller Art, von Irvings Frauen und Söhnen und immer wieder vom Ringen erzählt dieses amüsante, reich bebilderte Selbstportrait für alle Irving-Fans.

John Irvings Auseinandersetzung mit einem halben Jahrhundert amerikanischer Geschichte, mit der Frage nach dem Glauben in einer chaotischen Welt: die bewegende Geschichte der einzigartigen Freundschaft zwischen Owen Meany und John Wheelwright. Man schreibt den Sommer 1953, die beiden elfjährigen Freunde Owen und John spielen Baseball, als ein fürchterliches Unglück passiert…

In einer Universitätsstadt in Neuengland beschließen zwei Paare, es einmal mit Partnertausch zu versuchen, ein mittelgewichter Versuch, mit dem schwergewichtigen Problem der Ehe fertig zu werden und wieder gefährlich zu leben. Anfangs scheint in dieser erotisch-ironischen Geschichte einer Viererbeziehung alles zu klappen, doch dann entpuppt sich einer der Beteiligten als Spielverderber, der Paarungstanz entwickelt sich zunehmend zu einem Kampf hinter verschlossenen Türen, mit leidenschaftlich schmerzlichen Folgen.

Einen Roman in der Art von John Irving zu schreiben, daran ist bis jetzt jeder gescheitert. Und einen Irving-Roman zu verfilmen? Über die geglückten und mißglückten Versuche, seine Romane auf die Leinwand zu übertragen, und über seine Mitarbeit an Lasse Hallströms kongenialer Verfilmung von "Gottes Werk und Teufels Beitrag" hat John Irving ein Buch geschrieben, das Werkstattbericht und Autobiographie in einem ist – und sich so spannend liest wie einer seiner unnachahmlichen Romane.

Sechs Erzählungen: über die anbrechende sexuelle Revolution in einem altjüngferlich-prüden amerikanischen Mädchen-College; über Liebe, Lüge, Erotik, Sex und Kinderhaben im Irving-Land New Hampshire; über Frischgeschiedene unterwegs zu neuen Träumen und Alpträumen… Außerdem: eine autobiographische Parabel und ein Essay über John Irvings literarisches und moralisches Vorbild Charles Dickens.

Seine Frau will raus; seine Geliebte will ein Kind. Die Beschwerden, die er sich bei seiner einstigen Babysitterin geholt hat, machen ihm das Lieben zur Qual. Der Filmemacher, für den er arbeitet, will sein Leben verfilmen: als Dokumentation eines Fehlschlags. Dies ist die Geschichte des fluchbeladenen Fred Bogus Trumper, eines Schlawiners und Schwindlers, eines Nichtstuers voller Charme und guter Vorsätze.

Liebe und Tod, Leidenschaft und Vergänglichkeit, Wirklichkeit und Fiktion sind die Pole, zwischen denen der Puls des neuen Romans von John Irving schlägt. Im Mittelpunkt steht die Schriftstellerin Ruth Cole, eine starke und verletzliche Frau, die mit ihren Büchern Erfolg und mit ihren Freunden Pech hat… Umwerfend komisch und aufwühlend.

Verführerisch bunt und schillernd wie Bombay, unberechenbar magisch und spannend wie ein akrobatischer Seiltrick, das ist John Irvings lang erwarteter Roman "Zirkuskind", ein Arzt- und Zirkusdrama der ganz anderen Art. Dr. Daruwalla sucht das "Zwergen-Gen" und einen Golfplatzmörder. Was er findet, ist Possenspiel und Grusel zugleich. Bollywood läßt grüßen.

Der neueste Roman von John Irving ist als US-Ausgabe für Oktober 2009 angekündigt. Nach Auskunft von Diogenes soll das Buch in deutscher Sprache im Frühjahr 2010 erscheinen.

Ein Geräusch, wie wenn einer versucht, kein Geräusch zu machen ist das Buch im Buch Witwe für ein Jahr von John Irving. In diesem Bestseller erzählt Ted Cole -- Kinderbuchautor und eine der Hauptpersonen in Witwe für ein Jahr -- diese Geschichte seiner vierjährigen Tochter Ruth. Die Kindergeschichte im Roman erfährt viele Veränderungen, aber mit diesem Bilderbuch liegt eine wunderbar illustrierte Version der ursprünglichen Erzählung vor.

[Home] [Star Wars] [Gertrud] [Danny Elfman] [Constanze] [Links] [Ewan] [Bibliothek]