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Paul Auster
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Paul Benjamin Auster, geboren am 3. Februar 1947 in Newark, New Jersey.
Weltbekannt wurde Auster durch seine Serie experimenteller Detektivgeschichten, die gesammelt als Die New York Trilogie veröffentlicht wurden, und gilt heute als einer der führenden amerikanischen
Autoren. Paul Auster lebt in Brooklyn und hat mit der Schriftstellerin Siri Hustvedt eine Tochter, Sophie, und einen Sohn aus erster Ehe, Daniel.
Es fällt schwer, seine Bücher aus der Hand zu legen, sobald man einmal mit dem Lesen begonnen hat.
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Jahrelang huldigten Peter Aaron und Ben Sachs denselben Idealen, liebten zeitweise dieselbe Frau, haben den gleichen Beruf, den gleichen Freundeskreis. Die Freundschaft zwischen den beiden Männern
erlischt dann mit Beginn der Ära Reagan. Peter verbucht die ersten literarischen Erfolge, er etabliert sich. Ben hingegen ist nicht bereit, seinen früheren Anschauungen abzuschwören, er resigniert. Sein
spektakulärer Selbstmord, er sprengt sich selbst in die Luft, veranlaßt Peter, sich die vergangene Zeit noch einmal ins Gedächtnis zu rufen.
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Irrwege der Selbstfindung: Ganz auf sich allein gestellt, ohne Wohnung und Einkommen, ein Stadtnomade, überlässt Marco Stanley Fogg sich den Launen des Zufalls. Ein irrwitziges Netz aus Zufällen
schließt sich immer enger, als Fogg auf der Suche nach seinem leiblichen Vater ist.
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Jim Nashe, ein Feuerwehrmann aus Boston, ist vom Pech verfolgt: Seine Frau hat ihn verlassen, seine Tochter mußte er zu Verwandten geben. Als jedoch auch noch sein Vater stirbt, erbt er unerwartet
zweihunderttausend Dollar. Kurz entschlossen kündigt er Job und Wohnung, kauft sich ein Auto und begibt sich auf eine ziellose Reise. Ein Jahr lang fährt Nashe wie unter Zwang durch die USA, läßt sich
vom Zufall treiben und genießt eine zweifelhafte Freiheit. Als das Geld zur Neige geht, liest er einen Anhalter auf: Jack Pozzi, einen bankrotten Zocker. Die beiden haben nichts zu verlieren, und sie
riskieren alles.
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Der Schriftsteller Sidney Orr ist nach einem Unfall auf dem Weg der Genesung. Als er ein wundervolles blaues Notizbuch kauft, verschwindet seine Schreibhemmung. Die Geschichten fliegen ihm nur so zu.
Eine gebiert die andere, bis ihm dämmert: Sie führen immer häufiger in ausweglose Situationen. Wie sein Leben. Seine Frau verschließt sich vor ihm und hütet ein Geheimnis. Was ist da im Spiel? Zufall?
Magie?
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Jeder der drei Romane der 'New York-Trilogie' (Stadt aus Glas, Schlagschatten, Hinter verschlossenen Türen) wirkt zunächst wie eine klassische, spannungsgeladene Kriminalgeschichte, die den Leser mit
raffiniert ausgelegten Ködern in den Bann zieht. Aber bald scheinen die vordergründig logischen Zusammenhänge nicht mehr zu stimmen. Die Rollen der Täter und der Opfer, der Verfolger und der Verfolgten
verschieben sich auf rätselhafte Weise. Schritt für Schritt wird der Beobachter - der Detektiv, Autor, Leser - aus seiner sicheren Distanz gelockt und in ein Spiel mit seinen eigenen Erwartungen
verstrickt.
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Professor Zimmer, bekannt aus "Mond über Manhattan", ist ein gebrochener Mann, seit seine Frau und seine Kinder bei einem Flugzeugabsturz starben. Nur die Arbeit an einem Buch über einen 1929
verschollenen Stummfilmkomiker namens Hector Mann erhält ihn am Leben. Dann geschieht Seltsames: Manns verloren geglaubte Filme tauchen auf. Und eines Abends steht eine attraktive Blondine mit einem
Revolver vor Zimmers Haustür.
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Im Roman 'Im Land der letzten Dinge' sind alle Spuren einer vertrauten Wirklichkeit scheinbar getilgt ... Allerdings spielt Paul Auster hier nur mit Science-fiktion- Versatzstücken, denn in seinen
Augen bedarf es nur einer kleinen Drehung an der Schraube unserer Zivilisation, um sie in die Apokalypse, in ein neues (altes) Barbarentum umkippen zu lassen.
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Im Jahr 1927 hat der Jahrmarkt im amerikanischen Kansas seine Sensation: den Auftritt des zwölfjährigen Waisenjungen Walter Clairborne Rawley, der die Gabe hat, durch die Lüfte zu spazieren. Zu
Verdanken hat er diese Fertigkeit seinem Ziehvater Meister Yehudi, einem ungarischen Juden. Dieser flößte ihm Mut und Ehrgeiz ein, die nötig sind, um solch ungewöhnliche Taten zu vollbringen. Doch, wo
Erfolg ist, stellen sich schnell Neider ein: Schurken, Gangster, Erpresser, Angehörige des Ku-Klux-Klan und der Mafia. Walter gerät in höchste Gefahr und muss beweisen, dass er nicht nur die Schwerkraft
bezwingen, sondern auch über sich selbst hinauswachsen kann.
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In Timbuktu stellt Paul Auster das Thema Obdachlosigkeit in den USA aus der Sicht eines Hundes dar. Der Roman nimmt seinen Anfang in Baltimore, wo Willy und Mr. Bones nach einem ehemaligen
Highschool-Englischlehrer suchen, der Willy als Teenager immer in seinen schriftstellerischen Anstrengungen unterstützt hatte. Jetzt steht Willy kurz vor dem Tod und will unbedingt ein Heim für seinen
Hund und die unzähligen Manuskripte finden, die er in einem Greyhound-Busbahnhof versteckt hat.
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Paul Auster, in Brooklyn ansäßig, scheint seinen Stadtteil und dessen Bewohner über alle Maßen zu lieben. In diesem summenden Biotop - weit entfernt von der naserümpfenden Hipness Manhattans -, lässt
er uns einen Blick durch sein Menschen-Kaleidoskop werfen. Gestrauchelte und Gescheiterte taumeln vorüber, so der düster philosphierende Ex-Literaturstudent und Ex-Taxifahrer Tom Wood, der bei dem
schwulen Buchantiquar und Ex-Galeristen Harry Brightman als Aushilfe arbeitet. Die Vorsilbe "Ex" spielt eine gewichtige Rolle in Austers Roman. Versager, Aussteiger, Verlassene, ein jeder
lechzt nach Neujustierung und Läuterung. Oder einem gnädigen Ende wie Nathan Glass, Toms krebskranker Onkel und Chronist all dieser liebenswert vermurksten Lebensentwürfe.
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In einem verschlossenen, abgedunkelten Zimmer sitzt ein alter Mann: vergesslich, gebrechlich, inkontinent. Er weiß weder, wer er ist noch wo er ist. Je verzweifelter er sich zu besinnen versucht, desto
tiefer gerät er in ein Labyrinth erdachter Welten, bis er sich schließlich in den Zeilen eines Manuskripts selbst begegnet.
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Hauptfigur und Erzähler ist der 72-jährige Literaturkritiker August Brill. Ans Bett gefesselt kämpft er gegen die Schlaflosigkeit und flieht vor den quälenden Erinnerungen an seine verstorbene Frau,
indem er Geschichten erfindet. Doch er kommt nicht umhin, sich seiner Wirklichkeit zu stellen, denn mit ihm leben seine Tochter und die Enkelin. Auch sie haben ihren Schmerz, der sie die Nächte
durchwachen lässt.
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Auggie Wren arbeitet als Verkäufer in einem Zigarrengeschäft in Brooklyn. Eines Tages erkennt er in seinem Kunden Paul den berühmten Schriftsteller und bricht das Eis. Er erzählt ihm von einem
Ladendiebstahl, einer verlorenen Geldbörse, dem Versuch, sie zurückzubringen, und dem kleinen Schwindel, den er einer alten blinden Frau vorspielt. Eine echte Weihnachtsgeschichte eben...
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