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In der Zeit zwischen der Zerstörung des Todessterns in der Schlacht um Yavin und der Gründung der Rebellenbasis auf Hoth ist der Griff des Imperiums auf die Galaxis eine Faust der unnachgiebigen
Vergeltung geworden. Unter dem Druck von Imperator Palpatine haben die Imperialen Truppen ihre Bemühungen erhöht, Sympathisanten der Rebellen zu jagen und zu inhaftieren, um sie auf neu gegründeten Gefängnismonden
einzusperren, wo sie über große Gefängnisschiffe hinkommen. Notwendiger Weise sind diese Gefängnisschiffe schwebende Kammern der Erniedrigung und Folter, berüchtigte, unseriöse Schiffe, vollgestopft mit
Besserungsoffizieren, deren Grausamkeiten mit denen der Insassen konkurrieren. Das Imperiale Gefängnisschiff Purge befördert seine Gefangenen, Kriminelle und Mörder, menschlich und nichtmenschlich, quer durch die Galaxis, als das Schiff im Tiefen Raum defekt strandet. Kurze Zeit später entdecket der Aufseher der Purge einen verfallenen Sternzerstörer, offenbar verlassen, und schickt ein Team los, um Ersatzeile zu finden, mit der die Purge repariert werden kann. Die Hälfte von ihnen kommt nicht zurück. Die, die zurück kommen, sind mit einem so tödlichen Virus infiziert, daß innerhalb von wenigen Stunden neunundneunzig Prozent der Bevölkerung der Purge vernichtet werden. Doch für die Handvoll von Überlebenden, zwei Brüder, die medizinische Chef-Offizierin der Purge, ein sadistischer Captain der Wachen und ein bestimmter schurkenhafter Schmuggler zusammen mit seinem Wookiee-Begleiter, fängt der Horror gerade erst an. Denn die Inhaftierten und das Personal, die dem Virus zum Opfer gefallen sind, bleiben nicht tot und wenn sie zurückkommen, sind sie extrem hungrig. Wider besseren Wissens suchen die Überlebenden Zuflucht auf dem verlassenen Sternzerstörer, nur um festzustellen, daß die ehemalige Besatzung nicht verschwunden ist, sondern daß sie bereits auf sie warten.
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